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Zu verlosen: Trixies Mütze

22. September 2012

Trixie’s Big Red Motorbike. Zur Zugabe mit Mützen.

Vor langer, langer Zeit, in meiner Jugend, das Astra-Hochhaus stand noch, die Wiesen am Röweland in Hamburg-Langenhorn waren unbebaut, Brötchen wurden in D-Mark gehandelt  – in diesen tristen wie guten 1980er Jahren gab es in Worms einen Mann namens Martin Christgau. „In der Tat“ hieß sein Kassetten-Label, das nach einem – aus Kundensicht – grandiosem Prinzip funktionierte: Man schickte eine Leerkassette inklusive frankiertem Rückumschlag nach Worms und er schickte sie bespielt mit der Musik, die man aus seinem Katalog ausgewählt hatte, und mit Cover versehen zurück. Das ist natürlich an sich schon mal grandios, wurde aber noch grandioser dadurch, dass die Musik ziemlich grandios war. Cleaners from Venus, Dancing Free Fall, Clive Pig. Unser aller Lieblinge aber waren Trixie’s Big Red Motorbike, ein Geschwisterduo von der Isle-of-Wight, das in der Tradition der Marine Girls sehr beschwingten, luftigen Weichei-Pop spielte. Und nach zwei Singles, einer Flexi, einer Kassette bei „In der Tat“ und ein paar Samplerbeiträgen verschwand.

Gestern haben Trixie’s nun in Hamburg gespielt – eine ziemlich unerwartet Rückkehr in die „Öffentlichkeit“. Mark Litten lebt mittlerweile in Japan, seine Schwester Melanie in England, und letztere hatte wohl auch keine Lust auf Reunion, so dass aus dem Schwester-Bruder-Duo kurzerhand ein Vater-Tochter-Duo wurde. So standen gestern im Goldenen Salon also zwei Generationen auf der Bühne, was zwar schräg war, aber irgendwie ganz gut passte, denn viel älter als die Schwester (damals) dürfte die fünfzehnjährige Tochter (heute) nicht sein. Naja, ein paar Jahre, aber was ist das schon angesichts einer Reunion nach einem Vierteljahrhundert?

Zur Zugabe des schönen Konzerts traten Papa und Tochter mit Mützen auf, die sie dann ins Publikum warfen. A., der eine fing, gab sie mir, weil mich ja eine lange Geschichte mit dieser Band verbände. Mir aber ist sie zu klein. Wer also eine echte Trixies Mütze („Made in China“) auf dem Kopf tragen möchte, schreibe einfach, was er damit vorhat. Und schicke mir dann einen Brief mit einem Brief drin, der frankiert ist. Dies ist die Mütze:

Noch zu haben: Mütze aus China

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