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Lesung: Andreas Udluft, der Brandy-Cola-Mann!

22. November 2010
Charakter ist auch eine Frage von Brandy-Cola: Andreas Udluft

Charakter ist auch eine Frage von Brandy-Cola: Andreas Udluft

Über Andreas Udluft lobende Worte zu verlieren, ist wie Bier in die Brauerei tragen. Der Mann schreibt seit Jahr und Tag spannende, exzellent konstruierte Geschichten, war schon Leichenwäscher, bevor es überhaupt Leichen gab, hat gerade einen Film mit Drehbuch und also Handlung versorgt und nebenbei noch das Rad erfunden. Bei all dem ist er überhaupt nicht abgehoben, nein, er ist sich selbst, seinen Freunden und seiner Familie treu geblieben und findet sogar immer mal wieder Zeit, der geneigten Öffentlichkeit seiner Wahlheimat Hamburg mit einer Lesung die Zeit zu vertreiben.  So auch jetzt wieder. Da das sowieso ein Pflichttermin für alle ist, die auch nur einen Funken Geschmack und Herz haben, brauche ich jetzt nicht weiter loben, sondern kann auf einen Charakterzug von Andreas Udluft hinweisen, der dereinst sicherlich in Forschung und Udluft-Exegese einen beträchtlichen Raum einnehmen wird: Udluft trinkt ab 20:00 Uhr ausschließlich Brandy-Cola!

Brandy-Cola ist ja nun wirklich ein seltsames Getränk. Es gibt auf der Welt, soweit ich weiß, eigentlich niemanden, der dieses Getränk trinkt. Brandy? Ja. Cola? Ja. Mischung? Nein. Hat man die Gelegenheit, bzw. die Ehre, Andreas Udluft nach 20:00 Uhr zu treffen, dann hat man auch die Gelegenheit die wunderbare Welt der Brandy-Cola kennen zu lernen. Bzw. Möglichkeit, die wunderbare Welt durch Brandy-Cola noch wunderbarer zu machen. Denn Brandy-Cola ist ein zu unrecht geschmähtes Getränk. Es beginnt damit, dass wirklich nie jemand auf die Idee kommt Brandy-Cola zu bestellen. Man ist also an jedem Tresen der Welt etwas Besonderes, und kann dabei doch so langweilig bleiben, wie man eigentlich ist. Und dann die Wirkung! Vom Brandy-Cola wird man gleichermaßen munter wie eloquent. Man möchte intelligent plaudernd über Boulevards spazieren. Oder ein Operettchen komponieren. Das Gegenteil vom tumben Bierrausch. Selbst der Weintrinker ist ein Plebejer dagegen! Ist der Abend vorbei, geht man ins Bett, schläft und wacht am nächsten Morgen auf, als sei nichts passiert. Es ist ein Traum! Dass also Andreas Udluft schreibt und das Rad erfunden hat, ist ihm hoch anzurechnen. Noch besser aber ist, dass er in der Evolution intelligenten Trinkens eine neue Stufe eingeläutet hat. Die Welt wird es ihm danken.

Unter dem Motto „Bonjour Tristesse, Du alte Hackfresse“ liest er nun am Donnerstag gemeinsam mit Martina Kink, Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm im Le Kaschemme, Rendsburger Straße 14 auf St. Pauli. Datum: 25.11., Beginn: 20:00 Uhr.

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