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Bremsenflüsterer, Wachholderbeeren, Hair-Metal-Lesung

4. Februar 2010

Solche Schuhe sind in Hairmetal-Kreisen State-of-the-Art

Wo hier schon von „Der Bremsenflüsterer“ die Rede war und unser Beitrag zu Tex Rubinowitz‘ Ramses Müller-Roman immer wieder in allen erdenklichen Kombinationen ergoogelt wird – hier ist ein nachgereichter Service, nämlich die Kurzrezension zu „Der Bremsenflüsterer“. „Der Bremsenflüsterer“ sammelt Reisereportagen in Länder, in die man wahrscheinlich nie kommen wird. Und wenn dann doch, dann wird man dort nicht tun, was Rubinowitz dort getan hat (Hunde essen, Schilder kaufen, clowneske Marathone laufen). Ein paar Texte sind schon bekannt, das macht sie aber nicht schlechter. Ist sogar sehr lustig und liest sich flott dahin.

Grundsätzlich sind Bücher super, die einem das Reisen ersparen. Deswegen ist der Reiseführer eine tolle Gattung. Kaufen Sie sich also den Bremensenflüsterer und dazu den jeweiligen Baedeker – schon sind sie perfekt gewappnet für den preisgünstigen Urlaub am langweiligsten Meer der Welt, der Ostsee (was Rubinowitz dort wohl tun würde? Quallen dressieren? Fischbrötchen bedrucken?).

Und ganz brandheiß und aktuell noch ein Tipp für den 20. Februar: Tex Rubinowitz liest gemeinsam mit Herrmann Bräuer, der seine frühe Kindheit in der Hair-Metal-Szene zu einem amüsanten Roman verarbeitet hat, in der Baderanstalt in unserer bescheuerten Heimatstadt Hamburg! Ich kann leider nicht, muss nach Bad Holzhausen, Wachholder trinken.

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2 Kommentare leave one →
  1. Erk Röll permalink
    17. März 2010 15:48

    Klasse, dass das hier mal thematisiert wird. Mit Sicherheit wichtig, an dem Thema solltet Ihr dranbleiben. Ich glaube, dass ich vor ein paar Tagen in einem ähnlichen Blog zum gleichen Thema etwas gelesen habe.

  2. MartinS permalink*
    18. März 2010 11:14

    Das ist ein sehr schöner Kommentar, Herr Röll. Solche Kommentare sollte es überhaupt viel häufiger geben. Nicht zuletzt, um uns in unserer aufklärerischen Arbeit am Menschen zu unterstützen. Dass Sie uns Mut machen für die bewegte Reise auf der rauhen See der Wirklichkeit, ist wirklich eine große Ehre. Besonders weil Sie so einen schönen Vornamen tragen.
    Beste Grüße
    Ihr wortpong-Team

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